Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle Anwesenden beim Sauessen verköstigt worden und waren so gestärkt für die folgende Siegerehrung. Davor galt ein besonderer Dank Sebastian Kerschensteiner und seinem Team, das die Tage vor der Veranstaltung ein enormes Pensum geleistet hatte um alle Preise vorzubereiten und 170 Essen auf die Tische zu bekommen. Auch für Bernhard Nappert, Florian Wittmann und allen Helfern bei der Durchführung des Preisschießens mit 149 Teilnehmenden gab es anschließend großen Applaus.
Beim Bambini-Pokal sicherte sich Lara Kerschensteiner mit einem 85,8 Teiler den ersten Platz. Ihr folgten die Geschwister Julia (287,8 Teiler) und Jakob Berschneider (425,0 Teiler) auf den Plätzen zwei und drei nach. Die Jüngsten traten mit dem Lichtgewehr an die Stände und alle der 11 teilnehmenden Kinder durften sich anschließend über eine kleine süße Überraschung freuen.
Bei der Sauscheibe legte Johannes Pirkl vom Nachbarverein der Ottoburg-Schützen aus Pilsach einen unschlagbaren 15,1 Teiler vor. Der für den SV Hubertus Hitzhofen-Oberzell startende Bayernligaschütze stellte damit sein Können eindrucksvoll unter Beweis und erntete zurecht großen Beifall auch von seinen zahlreich vertretenen Vereinskameraden. Bei der Fleischpreis-Wertung bekam wie immer jeder Teilnehmende einen Preis. Die ersten Plätze belegten dabei Georg Benz (34,8 Teiler), Karl-Heinz Wagner (35,1 Teiler) und Franziska Adelfinger (47,8 Teiler). Aber auch Platz 149 ging nicht leer aus. Traditionell bekommt man für den letzten Platz in der Wertung das „Sauschwanzl“.
Bei der Mannschaftswertung errangen die Ottoburg-Schützen aus Pilsach mit 247 von 300 möglichen Ringen mit Abstand den ersten Rang. Es folgten der Loidl Clan und Co. (223 Ringe) sowie die Küchencrew (218 Ringe) auf den weiteren Plätzen. Insgesamt meldeten 20 Mannschaften und alle erhielten ein Brotzeitpaket das je nach Platzierung etwas größer oder kleiner ausfiel.
Nach der Preisverleihung folge noch die Versteigerung weiterer Fleisch- und Wurstpakete. Auch wenn wieder sehr arbeitsreiche Tage hinter dem Helferteam lagen, war man sich einig, dass sich der Aufwand gelohnt hatte und zusammen ließ man den Abend in geselliger Runde ausklingen.